Manchester City und Feyenoord, zwei Teams, die mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen zum Spiel antreten. Während City bisher eine Hammer Saison spielt, sieht es für die Niederländer bitter aus. In der Gruppe null Punkte und in der bekanntlich alle andere als sehr starken Liga lediglich Platz sieben mit bereits 14 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Eindhoven .

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Manchester City überrollt alle

Die Citizens wurden häufig kritisiert in der ersten Saison von Guardiola, doch in dieser Saison scheint sich das Blatt zu wenden. In der Liga sind sie mit starken acht Punkten Vorsprung vor dem Stadtrivalen auf dem ersten Platz und in der Champions League gab es ebenfalls die volle Punkteausbeute aus vier Spielen. Doch was hat geändert zur letzten Saison?

Sicherlich kann man sagen, dass Pep endlich mehr Zeit hatte seine Philosophie einzuführen. Dazu kommen vergleichsweise wenige Verletzungen. Das könnte sich zumindest ein wenig geändert haben, denn am Wochenende verletzte sich mit John Stones einer der Besten in der Abwehr diese Saison. Der 23-jährige hat sich einer Säule der City Abwehr entwickelt und wird sicherlich fehlen. Damit wird es in der Abwehr noch etwas wackeliger, denn sie war auch vorher nicht perfekt. Die Frage ist ob man weiterhin mit überragender Offensive die Abwehrprobleme überdecken kann.

Offensiv läuft es dagegen perfekt, denn Spieler wie Jesus und Sane, and denen es vorher noch Zweifel gab, zeigen dass sie ihr Geld wert sind.

Feyenoord auf dem Weg nach unten

Man war bei den Niederländern so froh, dass man es endlich wieder in die Champions League geschafft hatte, aber bisher ist das Team absolut chancenlos. Man überwand in der Qualifikation mit Dynamo Kiew und Besiktas zwei durchaus schwere Brocken, doch in der Gruppenphase gab es bisher 12 Gegentore bei drei eigenen Treffern. Gegen Donetzk kassierte man zwei Niederlagen, gegen Neapel und City jeweils eine.

Die Probleme sind eigentlich die typischen für fast alle Teams aus den Niederlanden. Ihr schwache, vor allem auf Offensive ausgelegte Liga, führt dazu, dass die Teams in der Champions League zur Schießbude werden.

Aussichten – keine

Das klingt etwas gemein, aber die Niederländer haben das Pech, dass Donetzk City vergleichsweise eng im Nacken hängt und man mit einem Sieg den Gruppensieg eigentlich besiegeln könnte. Die schwache Abwehr von Feyenoord ist ein gefundenes Fressen für die City Offensive.