Island schoss Holland aus der EM Qualifikation und hat nun im letzten Test Liechtenstein vor der Brust. Das bedeutet: Warmschießen für das erste EM Duell gegen Portugal!

Island: Der Inbegriff des Wortes “Überraschung”

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Alle Wortspiele mit Wikinger und Co. wurden bereits gemacht. Die Isländer sind das Überraschungsteam der Qualifikationsrunde schlechthin. Gleich zweimal gewannen sie gegen die holländische Nationalmannschaft und sorgten dafür, dass Robben, Snejder und wie sie alle heißen, die EM vom eigenen Sofa aus verfolgen müssen.

Der Vater des Erfolgs ist Lars Lagerbäck. Nach der erfolgreichen Qualifikation teilte er mit, dass er nach der EM Endrunde aufhören wird. Das ist vielleicht auch genau der richtige Schritt. Über drei Jahre hinweg formte Lagerbäck ein schlagkräftiges Team und schaffte es, eine dynamische Taktik zu entwickeln, derer sich nur wenige Teams bisher zur Wehr setzen konnten.

Gylfi Sigurdsson von Swansea ist der unangefochtene Star der Isländer, und er wird auch aufgrund seiner erst 26 Jahre mindestens noch bis zur WM in Russland das Ensemble aus Kampfkraft und Dribbelkunst in der offensiven Mittelfeldzentrale unterstützen. Mit im Kader für die EM ist auch Eidur Gudjohnsen, der in seiner ereignisreichen Karriere schon für den FC Chelsea und den FC Barcelona aufgelaufen ist. Im Alter von 37 Jahren hat seine Nominierung auch symbolischen Wert, mit seiner Erfahrung wird er dem Team vor allem bei schwierigen Gegnern zur Seite stehen können.

Aufstellung Island

Mögliche Aufstellung: Halldórsson – Bjarnason, Sigurdsson, Ingason, Magnusson – Gudmundsson, Gunnarsson, Sigurdsson, Hallfredsson – Bödvarsson, Finnbogason

Der Zwerg unter den Fußballzwergen: Liechtenstein

Was will man über Liechtenstein sagen? Vielleicht erst einmal so viel: Der Gesamtmarktwert aller 22 Spieler im Kader liegt unter vier Millionen Euro. Das bedeutet, man könnte sich entscheiden zwischen einmal Xabi Alonso oder aber dem gesamten Team von Liechtenstein. Letzteres inklusive eines Luxus-Sportwagens, den Alonso ist immer noch seine 5 Millionen Euro wert.

Genug der Fantasie-Rechnungen. Liechtenstein belegte in der EM Qualifikation den vorletzten Platz und schloss die Gruppe mit 5 Punkten aus 10 Spielen ab. Immerhin ließ man Moldawien hinter sich, was durchaus als kleiner Erfolg gewertet werden darf. Wie es um die Qualität des Spielermaterials bestellt ist, erklärt ein Blick auf das letzte Spiel gegen die Faröer Inseln. Dieses Match verlor man nämlich mit 2:3.

Größter Erfolg der Mannschaft? Ein Einzelspieler, nämlich Marcel Büchel. Der Zentrale Mittelfeldspieler steht bei Juventus Turin unter Vertrag und war zuletzt an den FC Empoli ausgeliegen. Dort machte er vergangene Saison 28 Spiele und konnte sogar zwei Treffer erzielen. Das ist definitiv eine Erfolgsgeschichte für einen Spieler, der aus einem so unbedeutenden Land kommt. Unbedeutend bezieht sich in diesem Fall einzig und allein auf die Sichtweise des internationalen Fußballs auf Liechtenstein.

Aufstellung Liechtenstein

Mögliche Aufstellung: Jehle – Yildiz, Rechsteiner, Kaufmann, Burgmeier – Wieser, Polverino, Büchel – Wolfinger, Büchel, Salanovic

Tipp

Für ein Schützenfest ist Island wahrscheinlich noch zu grün hinter den Ohren, was Testspiele vor einer EM Endrunde angeht. Vielleicht will man aber auch zu viel, zu schnell und zu deutlich. Solche Testpiele tragen nun einmal die Gefahr in sich, anders zu verlaufen, als geplant. Ich tippe daher auf ein Unentschieden, was den Isländern gut tun würde, um sich noch einmal richtig zu konzentrieren vor der EM. Die Quote kommt von Bet-at-home, die Neukunden mit einem Bonus von 50 % begrüßen.

Tipp: Unentschieden – 9,50 Bet-at-home

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