Die Schweiz testet im letzten Spiel vor der EM 2016 gegen Moldawien. Damit haben sich die Schweizer nach ihrem Testspiel, das gegen Belgien 1:2 verloren ging, einen Gegner ausgesucht, gegen den sich für die Europameisterschaft warm geschossen werden soll.

Schweizer glänzend besetzt

Schweiz
satariel

Unter den feststehenden Spielern für die EM haben die Eidgenossen aus der Schweiz mehrere Bundesliga-Legionäre in ihren Reihen. Allein im Tor stehen bereits drei Stammspieler aus der deutschen Bundesliga bereit: Yann Sommer von Gladbach, Marvin Hitz von Augsburg und Roman Bürki vom BVB. Beste Chancen auf einen Stammplatz hat wahrscheinlich der Goalkeeper der Fohlen. Marvin Hitz selbst steht vor dem Sprung ins Ausland und dürfte in diesem Dreiergespann der Torwart mit den geringsten Chancen auf Einsatzzeit sein.

Die Defensive ist bei den Schweizern ebenso gut besetzt wie das Mittelfeld. Gerade im defensiven Mittelfeld steht Nationalcoach Petkovic mit Granit Xhaka, der die Gladbacher für über 40 Millionen Euro verlässt und zu den Gunners auf die Insel wechselt, ein wahrer Terrier zur Verfügung. Das folgende, eigentliche Problem der Petkovic-Auswahl liefert auch gleichzeitig die Erklärung für den ausgewählten Testgegner.

Im Offensivbereich findet sich der einzige Schwachpunkt der Schweizer. Wirklich Torgefahr versprüht dort maximal Breel Embolo, der sich International noch nicht beweisen konnte. Mit Moldawien wurde die schwächste Mannschaft aus der Gruppe G der EM-Qualifikation ausgewählt, die sogar hinter Liechtenstein den letzten Platz einnahmen. Wenn die Offensive Selbstvertrauen gewinnen soll, dann ist Moldawien der richtige Gegner.

Aufstellung Schweiz

Mögliche Aufstellung: Sommer – Lang, Senderos, Djourou, Rodriguez – Xhaka, Behrami – Shaqiri, Dzemaili, Mehmedi – Embolo

Moldawien als Aufbaugegner – gefährlich?

Moldawien, trainiert vom Russen Dobrovolski, hat wie bereits erwähnt in der EM-Quali nichts erreicht. Also zumindest fast nichts, denn zwei Punkte aus zehn Spielen und eine Tordifferenz von 4:16 ist ja nicht nichts. Und trotzdem sind sie alles andere als ein gefährlicher Gegner, zumindest auf Papier. Dass diese Schlussfolgerung aber auch daneben gehen kann, zeigen die letzten Ergebnisse der Nationalauswahl.

Gegen Kroatien verlor man knapp mit 1:0 und gegen Andorra konnte man sogar drei Punkte einfahren. In den letzten drei Spielen kassierte Moldawien nur ein Gegentor und liefert damit das, was die Schweizer eigentlich nicht gebrauchen können. Nämlich eine durchaus kompakte Defensivabteilung. Und wie man es so oft kennt, arbeitet diese Abteilung unterstützt durch die Offensivspieler nur dafür, schnelle Konter möglich zu machen.

Man ist fast versucht, diesen Gegner stärker zu reden als er eigentlich ist. Und genau das hat seinen Grund, denn wie schon oft zeigen die Teams, die nichts zu verlieren haben, in Testspielen eine überraschend ansehnliche Spielweise, die manchmal in einem guten Ergebnis endet.

Aufstellung Moldawien

Mögliche Aufstellung: Cebanu – Carp, Cascaval, Epureanu, Golovatenco, Jardan – Cebotaru, Ionita, Spataru, Andronic – Dedov

Tipp

Alles eindeutig! Oder doch nicht? Grundsätzlich ist ein halbes Dutzend drin für die Schweiz, vielleicht muss man ein solches Ergebnis sogar erwarten bei einer Generalprobe für die EM. Und genau hier ist der Lichtblick für Moldawien. Die Schweizer können sich nur blamieren, außer sie jagen Moldawien mit zahlreichen Toren aus dem Stadion. Und ich glaube nicht an die Schweiz, denn ohne Hitzfeld ist die Schweiz alles andere als überzeugend, geschweige denn sattelfest. Ihre letzten Spiele waren alles andere als überzeugend und gingen teils überraschend verloren. Ich glaube, für Moldawien ist tatsächlich etwas drin, auch im Hinblick auf ihre letzten Auftritte.

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